The Big Lebowski - Kritik vom 15.07.2008

 

"The Big Lebowski" gehört zu der Sorte Film, die man entweder abgöttisch liebt oder abgrundtief hasst. Jeff Bridges ist "Der Dude", ein fauler Althippi, ein Bowling-Spieler und Kiffer. Gemeinsam mit seinen Kumpels Walter (John Goodman) und Donny (Steve Buscemi) verbringt er die meiste Zeit seines Lebens im Bowling-Center. Als ihn zwei Schläger eines Pornoproduzenten mit dem gleichnamigen Millionär Lebowski verwechseln, beginnt eine wahnwitzige Geschichte, die den Dude auf unzählige skurrile Charaktere stoßen lässt und ihn und seine Freunde von einer aberwitzigen Situation in die nächste befördert.

 

"The Big Lebowski" ist kein Film, den man bis ins kleinste Detail sezieren sollte, man muss ihn einfach schauen und auf sich wirken lassen. Ich denke, es ist gerade bei diesem Film sehr schwierig, eine gerechte Wertung zu finden, doch festzuhalten bleibt: Die Gags passen, die Schauspieler spielen durch die Bank weg beeindruckend (besonders Jeff Bridges und John Goodman wären hier hervorzuheben), technisch ist der Film sauber umgesetzt und die Story ist so durchgedreht wie außergewöhnlich, dass Liebhaber von Filmen der etwas anderen Art definitiv auf ihre Kosten kommen. Wie gesagt, man wird diesen Film lieben oder hassen, "The Big Lebowski" ist definitiv kein Mainstream, aber ich kann ihn nur empfehlen!

 

5/5 White Russians für The Big Lebowski!

 

 

 

 

 

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