Ein Königreich für ein Lama - Kritik vom 16.08.2009
Version: Originalspur (Englisch)
König Kuzco, Herrscher eines südamerikanischen Landes, wird von seiner Beraterin in ein Lama verwandelt, weil sie scharf auf dessen Thron ist. Zusammen mit dem liebenswürdigen Bauern Pacha (im englischen von John Goodman gesprochen!) versucht er fortan, seinen Thron zurückzuerobern und den Zaubertrank zu finden, der ihn wieder in einen Menschen verwandelt.
"Ein Königreich für ein Lama" ist einer der ersten Disneyfilme, der auf die peinlichen Gesangseinlagen Größenteils verzichtet und sich somit auch dem erwachseneren Publikum öffnet. Es gibt keine Längen und die übliche, disneymäßige Gefühlsduselei begrenzt sich auf ein Minimum.
Ich fasse mich daher kurz: "Ein Königreich für ein Lama" rockt! Gags am laufenden Band strapazieren die Lachmuskeln, darunter auch einige Witze, die Kinder wohl noch nicht verstehen werden. Von technischer Seite gibt es nichts zu meckern, der Stil des Films weiß zu gefallen. Hier wird gute, alte Zeichentrickarbeit geboten, ohne dass es groß auffällt, dass eigentlich alles aus dem Computer kommt. Die passende Botschaft, nämlich dass Geben schöner sein kann als Nehmen, rundet das 80-minütige Filmerlebnis ab.
Ich kann "Ein Königreich für ein Lama" daher uneingeschränkt für jede Altersgruppe empfehlen.
Ich vergebe 5/5 Falltüren für einen der coolsten Zeichentrickfilme überhaupt.
