James Bond:
Liebesgrüße aus Moskau - Kritik vom 23.06.2008
Mit "James Bond: Liebesgrüße aus Moskau" von 1963 liefert der Regisseur Terence Young den meiner Meinung nach besten Bond-Teil der Connery-Ära ab.
Es geht einmal mehr um die SPECTRE-Organisation, die sich bei Bond für den Tod von Dr. No rächen will. Also hetzen sie ihm ihren besten Mann auf den Hals: Donald Grant (genial gespielt von Robert Shaw!). Ganz nebenbei versucht die Verbrecherorganisation auch noch, eine russische Dechiffriermaschine zu ergattern.
Mit dem zweiten Bond-Film nähert sich die Reihe schon sehr dem, was man heute von Bond gewöhnt ist: Action mit vielen Explosionen, eine Prise Humor und extraordinäre Bond-Gadgets (in diesem Falle noch sehr unspektakulär: Ein Koffer, bestückt mit Messern, Goldstücken etc). Der Humor sowie die coolen Sprüche von Bond sind einfach herrlich und wissen auch heute noch zu überzeugen. Die Action stimmt und ist wirklich gut inszeniert, darüber hinaus sind die Charaktere alle auf ihre Art sehr sympathisch. Es macht einfach Spaß, dem britischen und russischen Geheimdienst beim Katz-und Mausspiel in Istanbul zuzuschauen.
Die Handlung selbst ist komplexer als gedacht und hält den Zuschauer über die gesamte Länge des Films bei Laune, das Bondgirl (hier verkörpert von Daniela Bianchi) kommt auch nicht mehr so eindimensional daher wie noch im ersten Film.
Insgesamt gesehen kann ich kaum Schlechtes an „Liebesgrüße aus Moskau“ finden, er hat mich über die gesamte Dauer super unterhalten und weiß auch nach über 40 Jahren noch zu überzeugen.
Dafür gibt es dann auch 4/5 Punkten.
