Batman Begins - Kritik vom 08.07.2009

 

Christopher Nolan ("Memento") schuf mit "Batman Begins" einen völlig neuen Batman, der nicht an die von Tim Burton ins Leben gerufene Batman-Reihe anschließen sollte. Nolan erzählt die Geschichte neu, liefert eine ganz eigene, moderne Interpretation des dunklen Rächers ab - und sein Werk überzeugt voll und ganz!

 

Der Film beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie Bruce Wayne (genial: Christian Bale) zu Batman wurde. Dabei spielt die Ermordung seiner Eltern ebenso eine Rolle wie sein Kampftraining bei dem undurchsichtigen Ducard (ebenso genial: Liam Neeson), der aus Wayne einen von Rache geleiteten Schattenkrieger machen möchte. Dieser erkennt die Gefahr jedoch frühzeitig und flieht zurück in seine Heimat: Gotham City. Dort möchte er fortan für Gerechtigkeit sorgen.

 

Die Story weiß zu überzeugen, die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet und Bruce Wayne macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch. Er muss erkennen, was es heißt, Batman zu sein. Das hier gebotene Schauspiel-Ensemble ist umwerfend: Neben dem einmal mehr großartig spielenden Christian Bale trifft man in "Batman Begins" auf Gary Oldman, Morgan Freeman, Ken Watanabe, Katie Holmes und Michael Caine als Butler Alfred.

Die Atmosphäre des Films ist durchweg düster, Gotham City ist als futuristische und verkommene Stadt perfekt in Szene gesetzt. Einige gut platzierte Gags lockern das ganze etwas auf. Die Action kann überzeugen, schön vor allem, dass nur wenig mit Computereffekten gearbeitet worden ist. Die Prügeleien sind vielleicht etwas innovationslos und zu schnell geschnitten, dafür entschädigen aber tolle Verfolgungsjagten und schicke Explosionen.

 

Mir bleibt abschließend nur zu sagen, dass Nolan hier die beste Batman-Verfilmung überhaupt gelungen ist! Man darf gespannt sein auf den Nachfolger.

 

Ich vergebe daher 5/5 Fledermäuse.

 

 

 

 

 

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