Assassins: Die Killer - Kritik vom 03.07.2008

 

Action-Spezialist Richard Donner ("16 Blocks", "Lethal Weapon 4") inszenierte mit "Assassins - Die Killer" einen Thriller der Superlative.

Der alternde Profiattentäter Robert Rath (Sylvester Stallone) möchte aus dem Geschäft aussteigen, da kommt ihm der junge Miguel Bain (Antonio Banderas) in die Quere. Bain, seines Zeichens ebenfalls Killer, erhält schließlich den Auftrag, Rath zu töten. Die Konfrontation ist unausweichlich.

 

Der Film ist mit 130 Minuten doch sehr lang geworden, allerdings vergeht die Zeit wie im Fluge. Die Spannung drückt den Zuschauer in den Sessel, sie steigt unaufhörlich und lässt dann bis zum Finale auch nicht mehr nach. Julianne Moore als freakiger Sidekick sorgt für etwas Aufheiterung zwischendurch und bringt zusätzlich Pepp in die Szenerie. Die Action rockt einfach nur und die Soundeffekte, besonders die Schüsse der schallgedämpften Waffen, hauen ziemlich rein! Jedem Schuss spürt man die ganze Durchschlagkraft an, mit der die Patronen die Kulissen zerlegen. Daneben tut die politisch unkorrekte Haltung gegenüber dem Töten von Menschen dem Film sehr gut und hebt ihn vom üblichen Hollywood-Bla-Bla ab. Der Zuschauer kann sich hier vielmehr selbst eine Meinung bilden, ob das, was er da vorgesetzt bekommt, moralisch vertretbar ist und wird nicht, wie üblich, an die "Leine" genommen. Die Schauspieler sind großartig, allen voran Stallone, der seine Rolle mehr als glaubhaft umsetzt.

Charakterlich sind sich Rath und Bain komplett widersprüchlich, der eine alt, geduldig und erfahren, der andere jung, hyperaktiv und arrogant. Ein genialer Cocktail, der definitiv über 130 Minuten unterhält!

 

Daher auch ganz klar 5/5 Knarren für "Assassins".

 

 

 

 

 

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